Deutschland: Wachstums- statt Konjunkturprogramm muss her

Dr. Andreas Scheuerle, Makro Research Dekabank

Die globale Konjunktur schwächt sich im Zuge der enormen politischen Unsicherheiten spürbar ab. Export- und industriestarke Volkswirtschaften – wie Deutschland – spüren dies in besonderem Maße.

Die deutsche Industrie befindet sich in einer schon länger währenden Rezession, die Gesamtwirtschaft nur in einer technischen Rezession. Das bedeutet, dass außer einer Schrumpfung des Bruttoinlandsprodukts über zwei Quartale, weder eine hinreichende Tiefe noch eine hinreichende Breite des Wirtschaftseinbruchs bislang zu verzeichnen ist und auch nicht erwartet wird.

Statt zu versuchen, die Konjunktur kurzfristig abzufedern, sollte man mit wohl dosierten, verlässlichen und langfris-tigen Maßnahmen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wachstumsfreundlicher auszugestalten. Ansatzpunkte hierfür gibt es in großer Zahl.




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