Die Geldanlage-Favoriten der Deutschen: Sparbuch vor Immobilien

Christof Kessler, Vorstandssprecher der Gothaer Asset Management AG

Das Sparbuch ist für die Deutschen mit 48 Prozent nach wie vor die erste Wahl bei der Geldanlage. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, die die Gothaer Asset Management vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Januar bereits zum elften Mal durchführen ließ.

Bei den Frauen sind es sogar 50 Prozent, die diese Form der Geldanlage nutzen. Auch bei den männlichen Befragten steht das Sparbuch mit 46 Prozent an erster Stelle. Auf Platz zwei rangieren Immobilien mit 32 Prozent, allerdings sind Frauen hier mit 29 Prozent deutlich zurückhaltender als Männer (35 Prozent). Frauen setzten stattdessen eher auf (Kapital-)Lebensversicherungen (32 Prozent).

Insgesamt messen 55 Prozent der befragten Frauen und 48 Prozent der Männer der Sicherheit der Geldanlage die größte Bedeutung zu. Allerdings ist dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken: 2019 sprachen sich noch 60 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer für die Sicherheit als wichtigsten Aspekt aus.

Der größte Unterschied zwischen den Geschlechtern zeigt sich beim Thema Rendite: Während die Rendite für 15 Prozent der männlichen Befragten ein wichtiges Kriterium ist, ist sie nur für fünf Prozent der befragten Frauen ausschlaggebend.




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