Dow hat Potenzial bis über 30.000 Punkte

Martin Stürner

10. Juli 2019, Frankfurt – Die Volatilität wird weiterhin die Kapitalmärkte beherrschen. Diese Einschätzung vertritt Martin Stürner, Vorstandsvorsitzender der PEH Wertpapier und Fondsmanager des PEH Empire Fonds (ISIN: LU0385490817), für das zweite Halbjahr 2019. Dabei sollte ein Investment in US-Technologietitel nach Analyse des Fondsmanagers unter dem Strich aussichtsreich sein, während er für europäische Aktien eine unterdurchschnittliche Entwicklung erwartet.

 Auch wenn die USA und China sich auf dem G 20-Gipfel in Osaka Ende Juni wieder angenähert haben und bald Handelsgespräche aufnehmen wollen, ist dennoch davon auszugehen, dass die protektionistische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump noch nicht vom Tisch ist. Dies verdeutlicht auch die erneute Androhung Amerikas, Zölle auf EU-Handelsgüter wie Whisky oder Oliven einzuführen. Der anstehende Brexit könnte zu zusätzlichen Marktturbulenzen führen.

Der Trend zur Digitalisierung dürfte der größte Wachstumstreiber an den Finanzmärkten bleiben. Amerikanische Technologiegiganten wie Alphabet, Apple, Microsoft oder Facebook geben hierbei weiterhin den Takt der Digitalisierung vor. Aufgrund ihrer hervorragenden Marktposition dürften sie ihren positiven Wachstumstrend auch im zweiten Halbjahr fortsetzen. Schwächephasen der Technologietitel stellen entsprechend auch im zweiten Halbjahr 2019 gute Einstiegsmöglichkeiten dar.

Angesichts des Wachstumstrends könnte der amerikanische Technologieindex Nasdaq 100 bis zum Jahresende auf knapp 9.000 Punkte steigen. Auch der Dow Jones Industrial Average-Index, in dem sich wichtige Technologieunternehmen befinden, könnte in der zweiten Jahreshälfte auf über 30.000 Punkte klettern. Europäische Unternehmen hinken dem digitalen Wandel eher hinterher, weshalb bei europäischen Aktien eine merklich weniger positive Entwicklung als bei US-amerikanischen Titeln zu erwarten ist.

Die angedeutete Zinssenkung durch die US-Notenbank, Federal Reserve, würde wie von US-Präsident Donald Trump beabsichtigt, den US-Dollar abwerten und die amerikanische Exportwirtschaft ankurbeln. Damit würde der Trend der Dollaraufwertung gebrochen. Der Euro-/US-Dollar-Kurs könnte nach Einschätzung Stürners in den kommenden Monaten wieder über 1,20 steigen.

Der Trend zu negativen Zinsen bei kurzlaufenden deutschen Staatsanleihen hatte sich zuletzt fortgesetzt. Bei -0,7 Prozent bei zwei- bis fünfjährigen Bundesanleihen sind die Verluste bis Endlaufzeit damit schon vorprogrammiert. Letztlich könnte Bondinvestoren durch das extrem negative Chancen-/Risikoverhältnis in dieser Assetklasse im zweiten Halbjahr 2019 ein „Kursdebakel“ drohen.

Die Prognosen von Martin Stürner für den weiteren Verlauf des Börsenjahrs 2019 basieren auf nahezu drei Jahrzehnten Erfahrung und erfolgreicher Performance am Kapitalmarkt und im Fondsmanagement. Der preisgekrönte Kapitalmarktexperte managt aktuell den PEH Empire Fonds, der gezielt in die größten börsennotierten Unternehmen weltweit investiert.

Fast auf den Tag genau vor drei Jahren, am 30.06.2016, hat Stürner das Anlagesystem des PEH Flaggschiff-Fonds umgestellt und das Management selbst übernommen: dabei werden umfangreiche Indikatoren auf Makro-, Sentiment- und Value-Ebene mittels künstlicher Intelligenz ausgewertet und aktiv gemanagt. Der Erfolg gibt Stürner und seinem indikatorenbasierten Anlagesystem Recht: Mit einem Plus von 30,7 Prozent hat der PEH Empire Fonds sich ganz deutlich besser als seine Peer Group entwickelt und auch den DAX (+28,5 Prozent) und den MSCI World (+30,6 Prozent) als Benchmark bei der Rendite hinter sich gelassen.

Dabei hat der PEH Empire Fonds über alle Marktphasen nicht nur in allen 12-Monatsperioden seit Systemumstellung eine positive Rendite erzielt, er erzielte diese auch mit wesentlich weniger Risiko als die Benchmark. Der Maximum Drawdown beim PEH Empire fällt mit -10,3 Prozent seit Ende Juni 2016 erheblich geringer als im DAX (-24,4 Prozent) oder MSCI World (-16,9 Prozent) aus. Das Ertrags-Risiko-Verhältnis ist mit 3,1 für Anleger deutlich besser als bei Anlage im DAX (1,25) oder MSCI World (1,8).




Nachricht an die Redaktion

Hier können Sie uns einen Kommentar zu dem Artikel zukommen lassen.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

[honeypot additional-name-406]]

Bei unseren Lesern momentan beliebt