Erneuerbare Energien 4.0: re:cap global investors erweitert das Asset Management

Thomas Staudinger, COO der re:cap und Gianmarco Pizza, CEO von Nispera

„Smarte Technologie“ für die re:cap global investors ag: Der international tätige Asset Manager für Erneuerbare Energien zentralisiert die technische Überwachung und Performance-Analyse seiner im Bestand befindlichen Wind- und Solaranlagen in einer neuen Online-Monitoring-Lösung. Bisher waren zur Analyse von Anlagen- und Produktionsdaten die Portale mehrerer Hersteller- und Dienstleister zu kontrollieren.

Mit der neuen Software des Schweizer IT-Hauses Nispera managt re:cap nunmehr die Daten sämtlicher Erzeugungsanlagen in einem System. Die Bedienung hat sich dadurch deutlich vereinfacht. Daten sind nun deutlich einfacher zusammenzuführen, zu analysieren und zu speichern. Ziel ist es, den Betrieb und die Wartung der Anlagen durch Big-Data-Analysen kontinuierlich zu verbessern und so die Erträge der Wind- und Solarparks zu steigern.

Das technische Upgrade soll vor allem die von re:cap gewünschten, individuellen KPIs für die unterschiedlichen Erzeugungsarten besser abbilden, technische Auffälligkeiten schneller erkennen, dabei helfen, Betriebskosten zu senken und somit die Erträge der Wind- und Solaranlagen erhöhen. Einen besonderen Fokus legt re:cap dabei auf alle Daten rund um die Anlagenverfügbarkeit.

„Wir wollen die Ursachen unserer Anlagenstillstände oder reduzierter Verfügbarkeiten unmittelbar nachvollziehen können. Bisher waren wir dabei auf unterschiedliche Vorsysteme angewiesen. Manuelle Tätigkeiten beim Zusammenführen und Analysieren von Betriebsführungsberichten werden nun digitalisiert“, sagt Thomas Staudinger, COO der re:cap. „In Zukunft können wir noch besser die Performance-Attribution für unsere Anlagen erstellen. Das wird uns helfen, die Erträge für unsere Investoren weiter zu optimieren.“

Die umfassende Datenanalyse ermöglicht ferner den Einsatz von Predictive Maintenance, also die vorausschauende Betreuung der Anlagen, um Ausfallzeiten so niedrig wie möglich zu halten, indem man auftretende Fehler bereits in ihrer Entstehung identifizieren kann. Melden die Sensoren zum Beispiel ungewöhnlich ansteigende Temperaturen im System, kann dies unter anderem ein Warnzeichen für unmittelbar bevorstehende technische Probleme sein.

Darüber hinaus erlaubt die neue Software, Anlagen eines bestimmten Typs an einem Standort mit anderen baugleichen Anlagen an anderen Standorten zu vergleichen. So können „Low-Performer“ von „Out-Performern“ unterschieden und die Erkenntnisse bei der weiteren Allokation von Portfolien berücksichtigt werden.

„Wir bauen unser internationales Portfolio von Energieerzeugungsanlagen stetig aus. Deshalb benötigen wir eine Software, die die daraus entstehende Datenflut für uns beherrschbar macht und in der Lage ist, alle verfügbaren technischen Informationen für uns zu standardisieren“, so Staudinger. „In Nispera haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur eine ausgezeichnete digitale Lösung zur Überwachung der Performance unserer Anlagen bietet, sondern auch die richtige Hands-on-Mentalität mitbringt, um zügig auf sich verändernde Marktanforderungen zu reagieren.“

„Mit moderner Software lassen sich Anlagen heute nicht mehr nur verwalten. Mit Datenanalyse­verfahren und Machine Learning lässt sich auch die technische und betriebswirtschaftliche Steuerung erheblich verbessern“, sagt Gianmarco Pizza, CEO von Nispera. „re:cap gehört zu den innovativen Asset Managern im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa und wir freuen uns darauf, ihr Wachstum zu unterstützen und unsere Softwarelösung im Praxisbetrieb weiter zu verfeinern.“

Die re:cap global investors ag legte im Januar 2019 ihren dritten Erneuerbare-Energien-Fonds auf. Der „RE Infrastructure Opportunities“ wurde speziell für institutionelle Anleger konzipiert. Die Kerninvestments konzentrieren sich auf Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte in ausgewählten OECD-Ländern. Insgesamt betreut die re:cap Investments in Erneuerbare Energien von mehr als einer Milliarde Euro in über 54 Wind- und Solarprojekten mit über 800 Megawatt installierter Leistung.




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