Europäisches Büroportfolio der DWS soll CO2-Ausstoß kappen

Clemens Schäfer, Head of Real Estate für Europa bei der DWS

Die Immobiliensparte der DWS will den CO2-Ausstoß der Büros in den von ihr verwalteten Portfolios deutlich kappen.

Bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen um 50 Prozent reduziert werden. Diese Maßnahme wird dann zu einer geschätzten Reduktion von jährlich 61.000 Tonnen CO2 führen. Mit dieser Zielsetzung setzt die DWS ihr langjähriges Engagement zum Thema Klimawandel und ihre fortlaufende Unterstützung der regionalen Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens fort.

Referenzjahr ist 2017

Im Detail setzt sich die DWS das Ziel einer Reduzierung der CO2-Intensität (definiert als CO2-Emission pro Quadratmeter) um 50 Prozent, gemessen am Referenzjahr 2017. Dieses Ziel soll durch Investitionen in die Energieeffizienz und durch ein noch stärkeres Engagement bei Gesprächen mit Mietern zu Energieeinsparstrategien erreicht werden. Diese Maßnahmen tragen zur Optimierung der Performanz der Büroimmobilien bei. Des Weiteren wird die DWS die Nutzung erneuerbarer Energien durch entsprechende Installationen vor Ort, etwa in Form von Solarpanelen, und Verträgen zum Bezug von erneuerbarer Energiequellen ausweiten.

Steigerung der Effizienz von Büroimmobilien

“Als verantwortungsvoll handelndes Unternehmen an den lokalen Standorten fühlen wir uns verpflichtet, unseren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels im Immobiliensektor zu leisten; einem Sektor, der zusammen mit der Bauindustrie zu rund 40 Prozent zu den weltweiten CO2-Emissionen beiträgt“, so Clemens Schäfer, Head of Real Estate für Europa bei der DWS. “Indem wir uns in unserem Portfolio ein Ziel zur CO2-Reduktion setzen, können wir den Fortschritt der Zielerreichung unserer Selbstverpflichtung messen, managen und weiterverfolgen. „Dieser Prozess wird uns nicht nur helfen, die Effizienz von Büroimmobilien zu steigern, sondern wir erwarten auch, dass sich dieses Ziel positiv auf die Rendite für unsere Investoren auswirkt, indem wir die Betriebskosten senken und Mietern und Investoren attraktivere und qualitativ hochwertigere Gebäude zur Verfügung stellen können.”

Das CO2-Reduktionsziel ist Teil einer weitgefassten ESG-Strategie (ESG = Umwelt, Soziales, Governance) im Immobilienfondsbereich. Hierbei sollen durch Maßnahmen zur Vermeidung umweltspezifischer Risiken bessere risikoadjustierte Renditen, eine höhere Gebäudeperformanz, niedrigere Ausgaben und eine höhere Gebäudequalität für Mieter erreicht werden.

Reduktion von 61.000 Tonnen jährlich

Durch das Setzen dieses Zieles für das europäische Büroimmobilien-Portfolios wird die DWS eine geschätzte Reduktion von jährlich 61.000 Tonnen CO2 erreichen, was dem Äquivalent einer Außerbetriebnahme von rund 24.000 Dieselautos oder einer Ersparnis beim Verbrauch von rund 23 Millionen Litern Diesel entspricht *. Die DWS überlegt, solche Ziele auch auf andere Immobilienarten und Regionen auszuweiten.

“Die angekündigte Verpflichtung unterstreicht die Ambitionen der DWS, führend im ESG-Markt zu sein“, so Asoka Wöhrmann, CEO bei der DWS. “Wir intensivieren fortlaufend unsere Anstrengungen, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Als Treuhänder für unsere Anleger sehen wir Verantwortung als Teil unserer Daseinsberechtigung (license to operate).“

“Im Zentrum unseres ESG-Programms steht die Implementierung von Maßnahmen“, so Jessica Elengical, Head of ESG Strategy für den Bereich Alternatives der DWS. “Wir glauben, dass es für einen aktiven Vermögensverwalter wichtig ist, in die Nachhaltigkeit von Immobilien zu investieren, um deren Werthaltigkeit zu erhalten und langfristig zu steigern.“

Um ihr Ziel zu erreichen, baut die DWS auf ihre ESG-Erfahrungen und –Erfolge. Im Jahr 2009 war die DWS einer der Gründer des Urban Land Institute (ULI) Greenprint Center of Building Performance, eines Zusammenschlusses führender Mitglieder der Immobilienbranche zur Reduzierung von Emissionen durch hochperformante Gebäude. Kürzlich war die DWS Mitunterzeichner der Better Building Partnership mit der Verpflichtung, die wachsenden Risiken des Klimawandels bis zum Jahr 2050 mit einem Netto-Null-CO2 Immobilienportfolio zu bekämpfen. Aktuell haben Immobilien mit einem verwalteten Vermögen (Assets under Management) in Höhe von 31 Milliarden Euro eine “Green Star” Bewertung für 2019 der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) erreicht.




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