George Soros: “EU vor dem Zusammenbruch”

Investmentguru George Soros nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um seine Einschätzung der Weltlage geht: Donald Trump sei ein “Möchtegern-Diktator”, der “inkompetente Extremisten” um sich schare. Aber auch der Zustand der EU gibt ihm Anlass zur Sorge.

Dass Starinvestor George Soros mit dem US-Präsidenten Donald Trump im Clinch liegt, ist kein Geheimnis. Auf seiner Webseite georgesoros.com legte er kürzlich in einem Essay seine Einschätzung der Weltlage dar.

Seiner Ansicht nach befindet sich die Demokratie weltweit in einer Krise. Selbst in den USA, der größten Demokratie der Welt, werde ein Abzocker und Möchtegern-Diktator zum Präsidenten gewählt.

Zwar habe Donald Trump nach seiner Wahl seine Rhetorik abgeschwächt, aber weder sein Verhalten noch seine Berater geändert. Sein Kabinett umfasst laut Soros inkompetente Extremisten und pensionierte Generäle.

Konsequenzen aus Trump-Wahl

Der Investmentexperte ist aber zuversichtlich, dass sich die US-Demokratie als widerstandsfähig erweist. Die demokratischen Institutionen seien stabil genug, um Exzesse der Exekutive abzufangen und würden verhindern, dass ein Möchtegern-Diktator zu einem tatsächlichen werde.

Allerdings werde die USA nicht mehr in der Lage sein, demokratische Bewegungen in der Welt zu schützen und zu fördern. Trump werde im Gegenteil eine engere Beziehung zu anderen Diktaturen suchen. Er werde es vorziehen, Deals auszuhandeln anstatt Grundsätze zu verteidigen.

Sorgen um Zustand der EU

Soros macht sich zudem große Sorgen um den Zustand der Europäischen Union (EU). Sie laufe Gefahr, unter den Einfluss des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu geraten, dessen Regierungsstil mit den Grundsätzen einer offenen Gesellschaft unvereinbar sei.

Der Hedgefondsmanager warnt auch davor, dass es zu russischen Interventionen bei den anstehenden Wahlen in den Niederlanden, Deutschland, Italien und Frankreich kommen könnte. Russische Fake-News und Fehlinformationen hätten bereits Trump ins Präsidentenamt gespült.

Er prophezeit der EU einen ähnlichen Zusammenbruch wie der Sowjetunion Anfang der neunziger Jahre, wenn sie es nicht schafft, sich neu zu erfinden. (nl)

Dass Starinvestor George Soros mit dem US-Präsidenten Donald Trump im Clinch liegt, ist kein Geheimnis. Auf seiner Webseite georgesoros.com legte er kürzlich in einem Essay seine Einschätzung der Weltlage dar.

Seiner Ansicht nach befindet sich die Demokratie weltweit in einer Krise. Selbst in den USA, der größten Demokratie der Welt, werde ein Abzocker und Möchtegern-Diktator zum Präsidenten gewählt.

Zwar habe Donald Trump nach seiner Wahl seine Rhetorik abgeschwächt, aber weder sein Verhalten noch seine Berater geändert. Sein Kabinett umfasst laut Soros inkompetente Extremisten und pensionierte Generäle.

Konsequenzen aus Trump-Wahl

Der Investmentexperte ist aber zuversichtlich, dass sich die US-Demokratie als widerstandsfähig erweist. Die demokratischen Institutionen seien stabil genug, um Exzesse der Exekutive abzufangen und würden verhindern, dass ein Möchtegern-Diktator zu einem tatsächlichen werde.

Allerdings werde die USA nicht mehr in der Lage sein, demokratische Bewegungen in der Welt zu schützen und zu fördern. Trump werde im Gegenteil eine engere Beziehung zu anderen Diktaturen suchen. Er werde es vorziehen, Deals auszuhandeln anstatt Grundsätze zu verteidigen.

Sorgen um Zustand der EU

Soros macht sich zudem große Sorgen um den Zustand der Europäischen Union (EU). Sie laufe Gefahr, unter den Einfluss des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu geraten, dessen Regierungsstil mit den Grundsätzen einer offenen Gesellschaft unvereinbar sei.

Der Hedgefondsmanager warnt auch davor, dass es zu russischen Interventionen bei den anstehenden Wahlen in den Niederlanden, Deutschland, Italien und Frankreich kommen könnte. Russische Fake-News und Fehlinformationen hätten bereits Trump ins Präsidentenamt gespült.

Er prophezeit der EU einen ähnlichen Zusammenbruch wie der Sowjetunion Anfang der neunziger Jahre, wenn sie es nicht schafft, sich neu zu erfinden.

Autor: Natalie Lennert




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