Gold weckt Emotionen

Ingrid Heinritzi, Swiss Resource Capital AG

Vom Goldabbau über die Raffination bis zur Fertigung muss das Edelmetall verschiedene Stationen durchlaufen. Zuerst muss, oft nur wenige Gramm pro Tonne Gestein, das Edelmetall vom Gestein getrennt werden. Mal abgesehen von der Goldwäscherei, werden spezielle Verfahren (Amalgan-, Anodenschlammverfahren und Cyanidlaugung) angewendet. Zirka 2.500 Tonnen werden so jedes Jahr gefördert.

Meist wird mithilfe des Anodenschlammverfahrens goldhaltiges Kupfererz vom Gold getrennt. Dies ist eine elektrolytische Raffination. Bei der Aufbereitung wird das Gestein zermahlen und die goldhaltigen Produkte in Säuren gelöst. Aus dieser Lösung extrahiert man dann das Gold. Gegossen wird es dann in Barren, die rund sechs Kilo wiegen, genannt Doré-Barren. Diese bestehen zu rund 80 Prozent aus Gold, daneben enthalten sie noch beispielsweise Silber.

Feingold wird dann mit dem Miller-, Wohlwill- oder Boraxverfahren gewonnen. Die wertvollste Variante ist damit hergestellt. Pures Gold ist allerdings ziemlich weich und leicht verformbar. Für verschiedene Anwendungsgebiete etwa in der Medizin oder Industrie ist Feingold daher gar nicht geeignet. Goldbarren und -münzen aber sind als Sammlerobjekte aus reinem Gold und damit auch keine Gebrauchsgegenstände.

Anleger, die bereits einen Grundstock an diesen edlen Stücken besitzen, können auch zu Aktien der Goldgesellschaften als weitere spekulativere Depotdiversifikation greifen. Mit TerraX Minerals und Maple Gold Mines könnten sie bei weiter positiver Goldpreisentwicklung gut liegen.

TerraX Minerals besitzt das Yellowknife City Goldprojekt (783 Quadratkilometer) in den Nordwest Territorien – ein großes Landpaket mit enormem Potenzial. Kürzlich hat TerraX Minerals die Gold Matter Corporation übernommen, damit deren Option eine 100-prozentige Beteiligung am Mulligan-Projekt (Goldfunde bis zu 5,7 Gramm Gold pro Tonne Gestein) in New Brunswick zu erwerben.

Maple Gold Mines arbeitet mit Hochdruck an seiner Douay -Goldliegenschaft (rund 390 Quadratkilometer) im Abitibi-Grünsteingürtel in Quebec, in einem der besten Bergbauländer.




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