Griechische Aktien mit Verdopplungpotenzial

In den vergangenen Jahren wurden griechische Aktien massiv aberverkauft. Mittleweile hat sich das Chance-Risiko-Verhältnis aber massiv verbessert. Gastkommentar von Uwe Eilers, Geneon Vermögensmanagment AG

Der Athener Aktienindex Athex Composite scheint nicht nur einen langen tragfähigen Boden ausgebildet zu haben, sondern zeigt nunmehr deutliche Erholungstendenzen. Selbst eine Verdoppelung ist im Bereich des Möglichen.

Fast vollständiger Wertverlust

Seit den Höchstständen des griechischen Aktienindex bei rund 5.300 Punkten im Jahr 2007 haben Aktien zwischenzeitlich über 90 Prozent ihres Wertes verloren.

Die Wirtschaft ist aufgrund der massiven Sparauflagen der Regierung und der Steuererhöhungen drastisch eingebrochen. Es gab viele Unternehmenspleiten sowie drastische Gewinnrückgänge und damit verbunden einen entsprechenden Schrumpfungsprozess.

Die Firmen, die diese Phase überstanden haben, gehen nun gestärkt aus der Krise hervor. Schließlich wurde erheblicher Ballast in den Unternehmen abgebaut und viele Prozesse deutlich verschlankt.

Tragfähiger Boden gefunden

Auch die letzten konjunkturellen Daten Griechenlands spiegeln leichte Hoffnungsschimmer am Horizont. Es scheint, dass die Wirtschaft einen Boden gefunden hat, auf dem dauerhaft aufgebaut werden kann. Auch wenn nach wie vor viele Probleme und Strukturreformen angegangen werden müssen, so geht die Tendenz offensichtlich nach oben. Diese könnten sich bald wesentlich verstärken, wenn die kommenden Wirtschaftszahlen weiter positiv sind und steigende Unternehmensgewinne erwartet werden.

Anleger können über den Lyxor-ETF FTSE Athex large Cap (ISIN FR0010405431) in den Markt einsteigen und an einem Anstieg teilhaben.

Uwe Eilers ist Vorstand der Geneon Vermögensmanagment AG, Königstein im Taunus




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