Immobilieneigentümer sollten Schätzwert ihrer Objekte prüfen

Michael Kasch, Geschäftsführer und Gründer von Scoperty

Ob das Einfamilienhaus am Westfriedhof oder die Eigentumswohnung in der Schweinauer Hauptstraße: Immobilienbesitzer in Nürnberg können selbst beeinflussen, zu welchen Schätzwerten ihre Objekte im Internet angezeigt werden. Darauf weist der Immobilienmarktplatz Scoperty hin. „Baujahr, Lage, Ausstattung: Je genauer Eigentümer eigene Werte zur Immobilie eingeben, desto genauer wird der Schätzwert“, erklärt Michael Kasch, Geschäftsführer und Gründer von Scoperty.

Die Plattform Scoperty  bietet seit Juli erstmals in Nürnberg digitale Immobilienbewertungen mit Schätzwerten und zahlreichen Meta- und Umfelddaten an. Interessenten können so auf einen Blick wichtige Informationen zu allen mehr als 280.000 wohnungswirtschaftlichen Objekten in Nürnberg einsehen. Die Schätzwerte können zudem eine Preisbasis für einen möglichen Verkauf bieten – oder Interessenten zum Bieten animieren.

Die Besonderheit: Jeder Wert wird von einem speziell entwickelten Algorithmus errechnet. Dafür speist Scoperty den Algorithmus mit öffentlich verfügbaren Markt-, Immobilien- und Nutzerdaten von bald bis zu 41 Mio. wohnwirtschaftlich genutzten Objekten in Deutschland, die zuvor aufbereitet wurden. Kasch: „Der Schätzwert wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, unter anderem von Standortdaten, Vergleichsobjekten und individuellen Merkmalen.“

Wenn Immobilieneigentümer den Schätzwert für zu hoch oder zu niedrig halten, können sie selbst darauf Einfluss nehmen – und ihn präzisieren. Grundsätzlich bestimmt die Lage einer Immobilie in weiten Teilen den Wert. Hinzu kommen weitere Punkte, die den Schätzwert beeinflussen.

Dazu gehören der allgemeine Zustand, spezielle Modernisierungen oder Erweiterungen der Außenanlagen. Um dem aktuellen Immobilienwert gerecht zu werden, sollten Eigentümer detaillierte Angaben machen. Der Algorithmus passt den Schätzwert der Immobilie entsprechend an. Der Abgleich von automatisiert ermittelten Daten ist nicht nur möglich, sondern erwünscht. „Mit dem digitalen Ansatz wollen wir  nicht nur einen umfassenden und transparenten Marktüberblick bieten, sondern den Dialog zwischen Käufern und Verkäufern fördernd“, erklärt Kasch.




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