Immobilieninvestor Patrizia gibt sich wegen Corona vorsichtiger

Wolfgang Egger, CEO der Patrizia AG

Der Immobilieninvestor Patrizia gibt sich wegen der Corona-Krise bei seiner Prognose für das operative Ergebnis im laufenden Jahr vorsichtiger.

So erwartet der Konzern nun eine Bandbreite zwischen 100 und 140 Millionen Euro, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Mittwochabend nach Börsenschluss in Augsburg mitteilte. Bislang hatte Patrizia für das laufende Jahr ein operatives Ergebnis zwischen 120 und 140 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Das Unternehmen zeigte sich zuversichtlich, „die erweiterte Prognose trotz der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten erfüllen zu können“ und die Corona-Krise erfolgreich zu meistern, hieß es weiter. Allerdings habe die Pandemie das Geschehen auf dem Immobilien-Investmentmarkt deutlich verlangsamt. Patrizia erwartet eine Erholung der Transaktionsaktivitäten frühestens zum Ende des 3. Quartals 2020.

Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent auf 24,7 Millionen Euro. Die Gebühreneinnahmen nahmen in der Berichtsperiode insgesamt um 13,1 Prozent auf 80,4 Millionen Euro zu. Patrizia bestätigte seinen Dividendenvorschlag in Höhe von 0,29 Euro je Aktie und unterstrich, dass das begonnene Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt werde. Die Hauptversammlung findet nun am 1. Juli als Online-Veranstaltung statt.




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