KAPPE: Baustart im „Quartier Berliner Straße“

Hendrik Kappe, Geschäftsführer der KAPPE Projektentwicklung

Mit dem Bau der ersten Wohngebäude und des Quartiersparkhauses nimmt das neu entwickelte Wohnviertel im „Quartier Berliner Straße“ Gestalt an. Projektentwickler und Initiator ist die KAPPE Projektentwicklung GmbH, die das rund 20.000 m2 große Areal des ehemaligen „Praktiker“-Baumarktes für unterschiedlichste Wohnformen konzipiert hat und in eigener Verantwortung realisiert.

 Nach den erfolgreichen Verkaufsverhandlungen stehen zunächst die Häuser C, D und E im Fokus des Großprojekts, die von der Catella Residential IM GmbH für ein kommunales Versorgungswerk aus Süddeutschland erworben wurden. In den drei Gebäudekomplexen entstehen rund 100 Wohnungen in verschiedenen Größen, davon 27 als Sozialwohnungen. Im Erdgeschoss des Hauses C, direkt an der Berliner Straße, ist eine Gewerbefläche mit rund 730 m2 für einen Denn‘s-Biomarkt vorgehsehen. Ein langjähriger Mietvertrag mit dem Betreiber wurde bereits unterzeichnet.

Insgesamt werden in dem Quartier innerhalb der nächsten Monate bis zu 190 Mikro-Apartments und 48 Mehrzimmer-Wohnungen gebaut. Darüber hinaus entsteht ein Boardinghouse mit 128 Serviced Apartments, ein Bürogebäude mit rd. 4.000 m² Nutzfläche, weitere Gewerbeflächen sowie ein Quartiersparkhaus mit 322 Stellplätzen. Das Investitionsvolumen für das gesamte Quartier beläuft sich auf rund 78 Millionen Euro. Damit wird auf dem ehemaligen Gelände des „Praktiker“-Baumarktes in großem Umfang neuer Wohnraum für unterschiedliche Nutzungen und Einkommensklassen geschaffen.

 „Wir planen mit einer Gesamtfertigstellung des Quartiers bis Mitte 2021. Dabei entstehen insgesamt ca. 238 klassische Mietwohnungen, die vorrangig an institutionelle Anleger veräußert werden. Aber auch ein Verkauf einzelner Wohnungen eines Hauses im Quartier ist angedacht. Alle Wohnungen sind optimiert konzipiert und verfügen über kompakte, praktikable Grundrisse zwischen 22 und 96 m². Wichtig ist uns, eine hohe Wohnqualität zu bieten, die auch für mittlere und niedrige Einkommen erschwinglich ist. Außerdem werden wir einen Anteil von 20 % an preisgebundenem Wohnraum schaffen.“, erläutert Hendrik Kappe, Geschäftsführer der KAPPE Projektentwicklung.

Das „Quartier Berliner Straße“ befindet sich unweit des Zentrums von Braunschwieg und grenzt direkt an den beliebten Stadtteil „Östliches Ringgebiet“. Der Campus Ost der Technischen Universität ist fußläufig entfernt. Das Quartier ist sehr gut an das öffentliche Nachverkehrsnetz sowie an den Regionalbahnhof Gliesmarode angebunden und bietet darüber hinaus über die Bundesstraße 248 bzw. L 295 eine schnelle Verbindung nach Wolfsburg. Auch die vielfältigen Freizeit-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zeichnen die gute Lage des Standortes aus (z. B. Schwimmbad Gliesmarode, Prinz-Albrecht-Park usw.).

 Alle Wohnungen sollen bis zum Ende des Jahres 2020 bezugsfertig sein. „Wir setzen auf eine vielfältige Nutzungsstruktur, damit ein lebendiges Stadtviertel wächst, in dem ganz unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden: lebenswerter Wohnraum für Singles, Auszubildende, Senioren, Studierende, Familien und Geschäftsleute“, so Hendrik Kappe. Das Quartier wird mit seinem Nutzungsmix aus Wohnen, Nahversorgung (Biomarkt) und Arbeiten (Büro/Gewerbe) und den vielen Grünflächen nebst sehr guter Anbindung an das Nah- und Fernverkehrsnetz allen künftigen Nutzern eine hohe Lebensqualität bieten.

Städtebaulich ist ein locker versetzter Riegelbau entlang Berliner Straße und Kurzekampstraße vorgesehen, der bei der Fassadengestaltung an die regionale Klinkerbauweise angelehnt ist. Hinter den Baukörpern entlang der Berliner Straße befinden sich unterschiedlich große Wohnhäuser mit bis zu drei Etagen. Die Wohngebäude werden als KfW-Effizienzhaus 55 und 40 Plus errichtet und verfügen so über eine hohe Energieeffizienz mit geringerem Energieverbrauch.

Neben dem klassischen Mietwohnungsneubau realisiert KAPPE Projektentwicklung ein Serviced-Apartmenthaus (Haus B) mit 128 Wohneinheiten und Empfangs-/Loungebereich. In dem Gebäudekomplex werden vorrangig Geschäftsleute, Pendler, Projektarbeiter, Universitätsmitarbeiter und -gäste wohnen. Die Apartments sind komplett möbliert eingerichtet und ermöglichen so eine Aufenthaltsdauer von bis zu mehreren Monaten.

 Darüber hinaus entsteht im Quartier ein Bürogebäude mit sieben Geschossen und rd. 4.000 m² Nutzfläche. Das Bürohaus (Haus A) wird künftig den Namen OHO! („Otto-Himmel-Office“) tragen und erinnert an den Braunschweiger Fabrikanten Otto Himmel, der sich durch sein soziales Engagement mit dem Bau von Mitarbeiterwohnungen unweit seiner Fabrik einen Namen machte. Für ausreichend Parkmöglichkeiten im Quartier sorgt das Quartiersparkhaus mit 322 Pkw-Stellplätzen, die teils auch bereits für E-Mobilität vorgerüstet sind.




Nachricht an die Redaktion

Hier können Sie uns einen Kommentar zu dem Artikel zukommen lassen.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

[honeypot additional-name-406]]

Bei unseren Lesern momentan beliebt