Metro-Aufspaltung gut für Aktionäre

Mit einem Jahresumsatz von rund 60 Milliarden Euro zählt Metro zu den absoluten Einzelhandelsgiganten in Deutschland. Nachdem die Aktie seit dem Jahr 2011 kaum Freude bereitete, könnten jetzt positive Impulse kommen.

Die geplante Aufspaltung des deutschen Handelskonzerns Metro in zwei Teile verspricht einer Analyse des Frankfurter Asset Managers Source For Alpha und der Osnabrücker Vermögensverwaltung Spiekermann & Co AG zufolge positive Aussichten für Anleger.

Bewertungsabschläge vorhanden

Denn bei der in diesem Fall geplanten Form der Abspaltung, einem sogenannten Spin-off, kämen die abgespaltenen Tochterunternehmen historisch betrachtet „eigentlich nie überteuert auf den Markt, sondern häufig sogar mit erheblichen Bewertungsabschlägen“, schreiben Dr. Christian Funke, Gründer und Vorstand von Source For Alpha, und Mirko Kohlbrecher, Prokurist bei Spiekermann.

Viele Anleger hofften, dass ein Investment in neu abgespaltene Firmen große Renditen verspricht. “Unsere Untersuchungen zeigen, dass der langfristige Erfolg der Tochterunternehmen entscheidend von der Art der Abspaltung abhängt”, schreiben Funke und Spiekermann. Klassische Spin-offs haben sich in der Vergangenheit deutlich besser entwickeln können als der Vergleichsindex. Häufig würden Tochtergesellschaften jedoch in Form eines Equity Carve-outs abgespalten. “Unsere Analyse zeigt, dass Equity Carve-outs nach ihrer Trennung vom Mutterkonzern eine deutliche Underperformance aufweisen.”

Autor: Tim Rademacher




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