Multi Asset ist ein Dauerbrenner

Bei den Fondsabsatzstatistiken des BVI liegen Multi- Asset-Fonds weiterhin sehr weit vorn. Von diesem Trend will auch der französische Asset-Manager La Financière de l’Echiquier profitieren, welcher den Echiquier QME auf dem Markt eingeführt hat.

Fondsmanager Alexis Grutter erläutert das Besondere an seiner Strategie: „Der Name Echiquier QME steht für Quantitative Multi Edge. Der Fonds ist ein diversifizierter, quantitativer Multi-Asset-Fonds. Er investiert in mehr als 60 börsennotierte und liquide Terminkontrakte, die auf die vier Anlageklassen Währungen, Aktienindizes, Staatsanleihen und Zinssätze aufgeteilt sind.

Der Fonds kombiniert dabei zwei sich ergänzende Strategien: Erstens verfolgt der QME zu 70 Prozent eine sogenannte Momentum-Strategie, mit denen die mittel- und langfristigen Markttrends sowohl nach oben als auch nach unten ausgenutzt werden. Zweitens investiert der Fonds zu 30 Prozent nach der sogenannten Satelliten-Strategie, die dazu beiträgt, die Performance des Fonds in Phasen von Trendwenden oder in Phasen fehlender Trends zu glätten.“ Die Grundidee des QME sei es, ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis zu ermöglichen. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld sei sehr volatil, was Investoren täglich merken würden, wenn sie auf ihr Portfolio blicken. „Die Schwankungen sind je nach Aufstellung enorm – sowohl nach unten als auch nach oben. Dank dem QME kann diese Volatilität geglättet werden. Im Endergebnis ist dadurch ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis für Anleger möglich. Gerade in den letzten Wochen, in denen es an vielen Märkten keine klaren Trends gab, konnten wir gegenüber der Peergroup durch die Beimischung unserer Satelliten-Strategie einen Mehrwert für unsere Anleger erzielen“, sagt Grutter.

Den starken Einsatz von Derivaten begründet Grutter folgendermaßen: „Der Echiquier QME ist ein systematischer Fonds. Systematische Fonds oder CTA für Commodity Trading Advisor stellen eine der fünf Hauptstrategien im Universum der alternativen Investments dar. Es handelt sich um Fonds, die auf der Grundlage quantitativer Modelle in Derivate oder Terminkontrakte anlegen. Beim QMEFonds ist der erste Schritt das Research beziehungsweise die Analyse. Wir identifizieren an den Märkten mittel- oder langfristige Trends auf der Grundlage von Kauf- und Verkaufssignalen und werten diese aus. Diese Trends sind bestimmend für die sogenannte Korrelation, also die Frage: Was passiert mit meinem Portfolio, wenn sich der Markt in eine bestimmte Richtung entwickelt? Je höher die Korrelation, desto stärker entwickelt sich ein Portfolio mit dem allgemeinen Trend – nach oben oder nach unten. Genau diesen Effekt wollen wir glätten. Deswegen nutzen wir im zweiten Schritt Derivate.“

Die Volatilität möchte der Fondsmanager mit folgenden Instrumenten begrenzen: „Wir perfektionieren den Algorithmus der QME-Strategie seit mehr als zehn Jahren. Grundsätzlich gilt: Unser Research ist die beste Grundlage für Risikosteuerung, wie es bei Volatilität oder dem maximalen Drawdown nötig wird. Dazu haben wir im Research ein ausgeklügeltes System von sogenannten Ex-post- und Ex-ante- Indikatoren implementiert, um den Fonds so robust wie möglich zu machen.“ Beispiele für die sogenannten Ex-post- Indikatoren seien die Analyse des historischen Betas oder die Volatilität eines Indexes oder einer Aktie. „Bei den Ex-ante-Indikatoren, also den vorausblickenden Indikatoren, verwenden wir beispielsweise Stresstests, die bestimmte Extremsituationen an den Märkten simulieren“, fügt Grutter hinzu. (FR0012815876)




Nachricht an die Redaktion

Hier können Sie uns einen Kommentar zu dem Artikel zukommen lassen.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

]

Bei unseren Lesern momentan beliebt