Neuer Asien-Vorstand der Deutschen Bank

Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank

Alexander von zur Mühlen folgt Werner Steinmüller als Asien-Vorstand der Deutschen Bank.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat Alexander von zur Mühlen mit Wirkung zum 1. August 2020 zum Mitglied des Vorstands berufen. Er übernimmt die Verantwortung für das Asien-Pazifik-Geschäft der Bank, das bislang Werner Steinmüller verantwortete. Steinmüller scheidet zum 31. Juli aus dem Vorstand aus und geht in den Ruhestand, wird die Bank aber noch bis zum Jahresende als Berater begleiten.

„Werner Steinmüller hat in seinen fast 30 Jahren bei der Deutschen Bank wesentliche Teile des Konzerns mitgeprägt. Sowohl die Transaktionsbank, die er lange Zeit geleitet hat, als auch das zuletzt von ihm verantwortete Asiengeschäft spielen für die Zukunft der Deutschen Bank eine zentrale Rolle“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner. „Wir danken Werner Steinmüller für seinen unermüdlichen Einsatz für die Deutsche Bank und ihre Kunden. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute.“

Alexander von zur Mühlen stieg 1998 nach seinem Betriebswirtschaftsstudium bei der Deutschen Bank ein. Nach verschiedenen Stationen in der Investmentbank, zuletzt als Co-Chef des Anleihengeschäfts (Debt Capital Markets) in Europa, berief ihn der Konzern 2009 zum Treasurer. In dieser Funktion steuerte er unter anderem das Kapital, die Liquidität und die Finanzierung der Bank. Nach einem Jahr als Co-Leiter für das weltweite Kapitalmarktgeschäft wurde er im Sommer 2018 Strategiechef der Bank. In dieser Funktion war er maßgeblich daran beteiligt, eine mögliche Fusion mit der Commerzbank Anfang 2019 zu prüfen sowie die im Sommer 2019 vorgestellte Strategie vorzubereiten.

„Mit Alexander von zur Mühlen haben wir einen hervorragenden internen Nachfolger für Werner Steinmüller gefunden“, sagte Achleitner weiter. „Als ausgewiesener Stratege und international erfahrener Kapitalmarktexperte bringt er alle Voraussetzungen mit, um unser Geschäft in der Region Asien-Pazifik weiterzuentwickeln und unsere regionale Strategie weiter voranzutreiben. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“




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