Neuer Immobilienfonds für ambulante Medizin-Infrastruktur

Hans Stuckart, geschäftsführender Vorstand von REInvest Asset Management

Die Luxemburger REInvest Asset Management S.A. kündigt für das erste Quartal diesen Jahres den Start des Immobilienspezialfonds „REInvest Ambulante Medizinische Infrastruktur Deutschland“ für institutionelle Investoren an. Das geplante Fondsvolumen liegt bei rund 350 Millionen Euro.

Aufgelegt wird der Fonds als SICAV-FIS nach Luxemburger Recht. Der neue Fonds wird in Gesundheitsimmobilien, wie Ärztehäuser und Gesundheitszentren, in ausgewählten Städten mit mindestens 50.000 Einwohnern in ganz Deutschland investieren.

Die Investitionsvolumina sollen je Immobilie im Bereich von 8 bis 40 Millionen Euro liegen. Gesucht werden Neubauten oder Bestandsobjekte ab Baujahr 2000 mit einer durchschnittlichen Mietvertragsrestlaufzeit von mindestens fünf Jahren. Die anvisierte Zielrendite liegt bei rund fünf Prozent.

„Bedarf wird weiter steigen“

„Der Bedarf an Immobilien im Gesundheitsbereich wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Gründe dafür sind zum einen, dass die Menschen immer älter werden, und zum anderen die vermehrten regulatorischen Vorgaben, wie ‚ambulant vor stationär'“, erklärt Hans Stuckart, geschäftsführender Vorstand von REInvest Asset Management. „Für diesen Trend und die entsprechende Nachfrage haben wir unseren REInvest Ambulante Medizinische Infrastruktur Deutschland konzipiert.“

REInvest Asset Management S.A. wurde 2017 in Luxemburg gegründet. Das Unternehmen gehört als Tochtergesellschaft zur seit 2014 bestehenden REInvest Advisor Services S.à r.l. Der Selbstdarstellung zufolge ist REInvest ein unabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen, dessen Leistungsspektrum von der strategischen Beratung auf Immobilien- und Fondsebene über Transaktions- und Finanzierungsberatung bis zur Strukturierung von regulierten und nicht-regulierten Investitionsvehikeln reicht. Aktuell verwaltet das Unternehmen demnach europaweit Immobilien verschiedenster Nutzungsarten im Wert von über 1,5 Milliarden Euro.




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