Politik und Wirtschaft gemeinsam gefordert

Das Deutsche Aktieninstitut beschäftigt sich nicht nur mit den Herausforderungen der Zukunft sondern feiert auch sein 65-jähriges Jubiläum. Hierzu konnte dieses Institut die Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, als Gastrednerin begrüßen.

Im Rahmen des diesjährigen Jahresempfangs im Gesellschaftshaus der BASF in Ludwigshafen am Rhein beschäftigte sich das Deutsche Aktieninstitut nicht nur mit den Herausforderungen der Zukunft, sondern feierte auch sein 65- jähriges Jubiläum. Das Deutsche Aktieninstitut konnte die Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, als Gastrednerin begrüßen. Sie sprach über „Deutschland und Europa – Herausforderungen für Politik und Gesellschaft“.

Ein starkes Europa mit leistungsfähigen Kapitalmärkten

Dr. Hans-Ulrich Engel, der Präsident des Deutschen Aktieninstituts, forderte von Politik und Wirtschaft, sich zusammen für ein starkes Europa mit leistungsfähigen Kapitalmärkten einzusetzen. Er hob in seiner Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hervor, dass sich das Deutsche Aktieninstitut seit 65 Jahren für einen leistungsfähigen Kapitalmarkt stark mache. „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa so zu gestalten, dass Kapitalmärkte ihre Funktion für die Volkswirtschaft bestmöglich erfüllen können.“ Engel betonte, dass Regulierung ein notwendiger Teil funktionierender Kapitalmärkte sei, aber zu viel Regulierung auch den Effekt haben könne, dass Banken und andere Kapitalmarktteilnehmer nur noch eingeschränkt zur Übernahme von Risiken bereit seien.

Das Aktieninstitut suche den offenen Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Das Deutsche Aktieninstitut und sein Vorstand schlagen daher bewusst die Brücke zur Politik“, hob Engel hervor. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssten bei den großen Herausforderungen im Gespräch bleiben, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten und damit dafür zu sorgen, dass es in Deutschland und Europa auch zukünftig attraktive Arbeitsplätze gebe. Darüber hinaus sei es wichtig zu zeigen, so Engel, dass es einen Grundkonsens für ein starkes Europa gebe – und zwar über alle inhaltlichen Differenzen zu Fachfragen hinweg. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Europäische Union auch künftig ein Erfolgsmodell bleibe.

Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam zu bewältigen

In ihrer Rede hob Kramp-Karrenbauer hervor, dass die Zukunftsaufgaben wie Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel in Europa nur von Politik und Wirtschaft gemeinsam zu bewältigen seien. „Ich wünsche mir,“ so Kramp- Karrenbauer, „dass wir mit aller Kraft an einem gemeinsamen Europa weiterbauen, und zwar am besten zusammen mit unseren französischen Freunden.“

Kramp-Karrenbauer und Engel diskutierten im Anschluss unter anderem darüber, wie sich das Wissen über die Erfolge der Europäischen Union besser bei den Menschen verankern lasse, wie der Kapitalmarkt zukünftig stärker für die Altersvorsorge der Bevölkerung genutzt werden könne und ob Deutschland eine größere Führungsrolle in der EU einnehmen solle. Kramp-Karrenbauer und Engel waren sich einig, dass es Deutschland in Zukunft nur gut gehen werde, wenn es auch Europa gut gehe. Deutschland müsse als größter Mitgliedstaat der EU seine Interessen in einem starken, geeinten Europa vertreten und Verantwortung übernehmen.

Im Rahmen der Veranstaltung verlieh Professor Dr. Bernd Rudolph, der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Aktieninstituts, den mit 12.500 Euro dotierten Hochschulpreis an den Wirtschaftsinformatiker Dr. Martin Haferkorn.




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