RICS mit neuem Mitglieder-Service: Telefonische Konfliktsprechstunde

Sabine Georgi, Country Managerin der RICS Deutschland; Andrea Jost FRICS, Vorsitzende der PG Dispute Resolution und Ingo Schierhorn FRICS, Vorstandsmitglied der RICS Deutschland

Die RICS Deutschland bietet ihren Mitgliedern ab dem 12. September, jeweils donnerstags von 17 bis 18 Uhr, eine telefonische Konfliktsprechstunde an. Experten der RICS Professional Group (PG) Dispute Resolution informieren zu den Möglichkeiten außergerichtlicher Konfliktlösungen. Der neue Service ist kostenlos und stellt keine Rechtsberatung dar.

Sabine Georgi, Country Managerin der RICS Deutschland: „Wie kann es gelingen, die außergerichtliche Konfliktlösung, speziell Mediation und Moderation, im Bau- und Immobiliensektor salonfähig zu machen? Basierend darauf hat unsere PG Dispute Resolution eine Umfrage durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, wo die RICS-Mitglieder in Deutschland und ihre Unternehmen aktuell in Bezug auf außergerichtliche Konfliktlösungen stehen.“

Der Aspekt der Eigenverantwortlichkeit, eines der hervorragenden Merkmale von interessensbasierten Lösungen, wurde von den Teilnehmern stark hervorgehoben. Mit rund 71 Prozent liegt die Zufriedenheit mit außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren deutlich höher als bei der gerichtlichen Auseinandersetzung. Dennoch, so ein weiteres Ergebnis, setzen nur rund 60 Prozent ein außergerichtliches Streitbeilegungsverfahren oder Konfliktmanagement ein und verwenden entsprechende Klauseln.

Andrea Jost FRICS, Vorsitzende der PG Dispute Resolution: „Natürlich haben wir uns die Frage gestellt, warum das so ist. Gut 60 Prozent der Teilnehmer gaben an, sich externe Unterstützung zu wünschen, wobei rund 50 Prozent eine solche bislang nicht in Anspruch genommen haben. Basierend auf den Ergebnissen arbeiten wir daran, ein stärkeres Bewusstsein für den Nutzen von interessensbasierten Konfliktlösungsverfahren zu schaffen.“

Ingo Schierhorn FRICS, Vorstandsmitglied der RICS Deutschland: „Unser erklärtes Ziel ist es, die Akteure der Immobilienwirtschaft davon zu überzeugen, den außergerichtlichen Instrumenten, Methoden und Verfahren den Vorrang gegenüber den gerichtlichen Möglichkeiten zu geben.“




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