Silber und Palladium gefragt

Neal Froneman, CEO von Sibanye-Stillwater

Zu Beginn des Jahres haben sich der Silber- und der Palladiumpreis noch nicht so bewegt. Aber im dritten Quartal 2019 haben sie an Fahrt aufgenommen.

Während Palladium ein neues Rekordhoch im Preis erlebte, stieg Platin verhaltener. Palladium ist eine entscheidende Komponente in Katalysatoren bei Benzinmotoren, wenn es darum geht ungünstige Emissionen zu verringern. Und die Ansprüche bei Emissionen werden global immer höher. Experten sehen aufgrund der steigenden Nachfrage für Ende nächsten Jahres bereits ein Rekorddefizit beim Palladium voraus (gerechnet seit 1980). Auch wenn die Elektromobilität voranschreitet. Platin wird vor allem in Dieselmotoren verwendet.

Zu den profitierenden Gesellschaften, die Platin und Palladium besitzen, gehört Sibanye-Stillwater. Das Unternehmen produziert in Nordamerika und Südafrika, wobei auch Recycling dazugehört. Nordamerika ist ein bergbaufreundliches Land. Im Witwatersrand Becken in Südafrika, dem Gebiet mit den größten bekannten Goldvorräten im Boden, besitzt Sibanye-Stillwater zudem Goldprojekte.

Der Edelmetallsektor hat sich in den letzten Monaten ebenfalls gut entwickelt, besonders auch der Goldpreis. Doch Silber sollte man dabei nicht vergessen. Vor allem im dritten Quartal 2019 konnte der Silberpreis einiges an Boden gutmachen. Das Anlegerinteresse ist enorm angestiegen. So haben auch die vom Metals Focus Bullion Coin Survey im ersten Halbjahr 2019 erfassten Verkäufe von Silbermünzen gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel zugenommen.

Der Solactive Global Silver Miners-Aktienindex – er enthält 20 bis 40 Silberunternehmen – ist daher auch auf neue Höhen gestiegen. Höhere Silberpreise erhöhen die Attraktivität von Bergbauaktien. Damit auch die Attraktivität von beispielsweise MAG Silver.




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