Urlaub an der Ostsee? 62 Prozent der Deutschen sagen ja

Sebastian Fischer, Vorstand der Primus

Knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Deutschen können sich generell vorstellen, an der Ostseeküste Urlaub zu machen. Die Nordseeküste liegt mit 60 Prozent auf dem zweiten Platz. Damit erfreut sich die deutsche Küste unter den inländischen Destinationen mit Abstand der größten Beliebtheit bei den Deutschen. Andere deutsche Reiseziele kamen für weniger Menschen in Frage wie beispielsweise Bodensee (52 Prozent) oder Allgäu (41 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland im Auftrag der Primus Immobilien AG durchgeführt hat.

„Die Ost- und Nordseeküste sind nicht erst in Folge der Corona-Pandemie bei den Deutschen populäre Urlaubsziele. Seit Jahren steigen dort die Übernachtungszahlen. insbesondere an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns“, sagt Sebastian Fischer, Vorstand der Primus. Seit 2017 ist Mecklenburg-Vorpommern laut dem deutschen Tourismusverband das beliebteste inländische Reiseziel für Reisen mit mehr als fünf Tagen Aufenthalt. Im vergangenen Jahr wurden in dem Bundesland 34,1 Millionen Übernachtungen, 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr, gezählt.

Insgesamt gab es in Deutschland im Jahr 2019 laut Statistischem Bundesamt 495,6 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einer Steigerung von 3,7 Prozent zum Vorjahr und von 34,4 Prozent zum Jahr 2009. Der Anteil an Übernachtungen inländischer Gäste betrug 81,8 Prozent.

„Der Trend zum Inlandstourismus wird sich mittelfristig fortsetzen. Neben kurzen Anfahrtszeiten spielt auch das wachsende Interesse an klimafreundlichem Verhalten mit hinein. Davon profitieren ganz besonders inländische Ziele mit Alleinstellungsmerkmalen, wie die Ostseeküste mit ihrer einzigartigen Mischung aus Strand, Natur und Wellness“, erläutert Fischer.

Ein Drittel der Deutschen sind potenzielle Käufer

Diese Entwicklung spiegelt sich im großen Interesse der Deutschen nach Ferienimmobilien. Für knapp ein Drittel (30 Prozent) der Umfrageteilnehmer käme es in Frage, eine Ferienimmobilie zu kaufen. Fünf Prozent haben sogar die feste Absicht, jetzt oder später eine Ferienimmobilie zu erwerben.

„Ferienimmobilien gewinnen an Bedeutung. Bislang besitzen nur rund 1,3 Prozent der Deutschen eine Ferienimmobilie. Es gibt also erhebliches Wachstumspotenzial“, sagt Fischer. Das Potenzial sei sogar vergleichbar mit dem bei normalem Wohnungseigentum. Laut einer Meldung des Immobilienverbands Deutschland IVD würden 29 Prozent der Deutschen Wohneigentum erwerben.

Befragt nach den Gründen, warum Ferienimmobilien ein sinnvolles Investment sind, nannten 30 Prozent der Befragten Selbstnutzung und 26 Prozent das Erzielen von Einnahmen aus der Vermietung. Als wichtigste Kriterien vor der Kaufentscheidung gaben die Umfrageteilnehmer an: gute Vermietbarkeit (42 Prozent), Strandnähe (40 Prozent) und ruhige Lage (37 Prozent).

„Gerade für Privatanleger sind Ferienimmobilien sehr attraktiv, da sich damit häufig bessere und sicherere Renditen erzielen lassen als in anderen Investments. Auf den Kapitalmärkten ist es gerade in der jetzigen Situation unklar, wohin die Reise gehen wird. Anleihen lohnen sich aufgrund des Niedrigzinses kaum. Die Renditen für Immobilien in Metropolregionen sind immer noch verhältnismäßig niedrig und es ist davon auszugehen, dass sie niedrig bleiben werden“, sagt Fischer.




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