AKTIEN IM FOKUS: Autobranche unter Druck – UBS-Studie und Osram-Aussagen drücken

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die zuletzt starke Autobranche hat am Donnerstag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Gerade Papiere von Zulieferern gerieten kräftig unter Druck: Continental sanken am Dax-Ende um 3,5 Prozent, Hella rutschten um 3 Prozent und Schaeffler um 2 Prozent ab. Osram mit starkem Standbein im Autosegment brachen gar um bis zu 9 Prozent ein.

Vorstandschef Olaf Berlien stellte die Anleger in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeine“ auf einen enttäuschenden Quartalsbericht ein. „Was mir aber für das neue Jahr am meisten Sorgen bereitet, ist die rückläufige Auto-Konjunktur“, sagte er und sendete damit gerade für diese Branche negative Signale.

Dazu passt, dass die Experten der UBS aktuell ihre Schätzungen für die globale Autoproduktion deutlich von plus 1,7 Prozent auf nur noch plus 0,3 Prozent gesenkt haben. Für Conti-Papiere strichen sie ihre Kaufempfehlung, bei Hella, Schaeffler und Leoni kappten sie die Kursziele.

Der Auto-Branchenindex führte die jüngste Markterholung mit über 8 Prozent Zuwachs an und gibt am Donnerstagvormittag gut 1 Prozent ab.


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