BVI: Neugeschäft schwächt sich im ersten Quartal etwas ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutsche Fondsbranche hat zu Jahresbeginn etwas weniger Geld eingesammelt. Insgesamt warben die Vermögensverwalter im ersten Quartal netto rund 24,5 Milliarden Euro an neuem Kapital ein, teilte der Branchenverband BVI am Donnerstag in Frankfurt mit. Im vierten Quartal 2019 hatten die Zuflüsse noch rund 25,9 Milliarden Euro betragen.

Im ersten Quartal flossen aus offenen Publikumsfonds 2,2 Milliarden Euro ab. Diese Produktkategorie wird sowohl von Kleinanlegern als auch von Investmentprofis genutzt. Offene Fonds sind jederzeit handelbar. Geschlossene Fonds spielten beim Aufkommen neuer Mittel kaum eine Rolle.

Bei den Unterkategorien der offenen Publikumsfonds gab es bei Immobilienfonds (+3,0 Milliarden Euro) und Aktienfonds (+1,4 Milliarden Euro) Zuflüsse. Abflüsse verzeichneten die als defensiver geltenden Geldmarktfonds (-1,8 Milliarden Euro) und Rentenfonds (-3,3 Milliarden Euro). Wenig hat sich bei Mischfonds bewegt. Mischfonds können unter anderem sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Anleihen (Renten) investieren.

Gestützt wurde das Geschäft in den ersten drei Monaten des Jahres einmal mehr durch offene Spezialfonds. Sie verzeichneten Zuflüsse von 23,8 Milliarden Euro. Spezialfonds werden für institutionelle Investoren wie Versicherer oder Versorgungswerke aufgelegt.

Freie Mandate verbuchten Zuflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro. Bei freien Mandaten handelt es sich um Vermögensverwaltungs-Aufträge, die außerhalb von Investmentfonds betreut werden.


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