Draghi: Eurozone ist robuster als vor der Krise

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die Eurozone ist nach Einschätzung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, finanziell deutlich robuster als vor der Finanzkrise. Die Kernkapitalquote wichtiger Banken sei bis zum Ende des dritten Quartals 2018 auf 14,2 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sei der Anteil von Krediten mit Ausfallrisiken von 5,2 auf 4,2 Prozent gefallen, schreibt Draghi in einem Statement an das Steuergremium des Internationalen Währungsfonds. Damit hätten die Banken 94 Milliarden Euro weniger Risikokredite in ihren Bilanzen stehen. Ein Problem für die Finanzinstitute bleibe vielerorts die niedrige Rentabilität.


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