Gouverneur: Hurrikan hat ‚unglaubliche Zerstörung‘ hinterlassen

PANAMA CITY (dpa-AFX) – Hurrikan „Michael“ hat im US-Bundesstaat Florida zahlreiche Menschen verletzt und schwere Schäden angerichtet. „Es gibt unglaubliche Zerstörung“, sagte Floridas Gouverneur Rick Scott am Donnerstagmorgen (Ortszeit) dem Sender CNN. „Wir haben viele Verletzte.“ CNN berichtete, in Florida sei bei dem Sturm ein Mädchen ums Leben gekommen, im benachbarten Bundesstaat Georgia sei ein Mann gestorben. Scott machte zunächst keine Angaben zu Toten, er sagte aber: „Meine größte Sorge wäre der Verlust von Leben.“

Scott warnte die Menschen davor, ihre Häuser zu verlassen. „Sie haben diesen unglaublichen Sturm überlebt. Bleiben Sie sicher. Gehen Sie nicht hinaus, wenn Sie nicht müssen.“ Es gebe zahlreiche Überlandleitungen, die zerstört worden seien, und Bäume, die umgestürzt seien. Rettungskräfte würden die Betroffenen bald erreichen. Scott fügte mit Blick auf die schweren Sturmschäden hinzu: „Ich wünschte nur, das wäre nie geschehen.“

Der Gouverneur sagte, rund 360 000 Haushalte, Büros und Geschäfte seien ohne Elektrizität. Floridas Katastrophenschutzbehörde Sert teilte mit, alleine im Bezirk Bay – wo der Hurrikan am Mittwoch auf Land getroffen war – sei bei fast 115 000 der 117 625 Anschlüssen der Strom ausgefallen. Im benachbarten kleineren Bezirk Calhoun verfügte am Donnerstagmorgen kein einziger Anschluss mehr über Elektrizität.

Auf seinem Weg nach Nordosten über Georgia schwächte sich „Michael“ ab und wurde zu einen tropischen Sturm herabgestuft. Der Hurrikan der zweithöchsten Kategorie vier war am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern auf Land gestoßen.


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