ROUNDUP: Bund nimmt mit Deutscher Pfandbriefbank 287 Millionen Euro ein

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Knapp drei Jahre nach dem Börsengang hat sich der Staat bei der Deutschen Pfandbriefbank nahezu komplett zurückgezogen. Mit der Platzierung von zirka 22 Millionen Aktien seien 287 Millionen Euro brutto erlöst worden, teilte die in der Finanzkrise verstaatlichte Hypo Real Estate am späten Dienstagabend mit. Diese hatte zuvor angekündigt, durch den Verkauf der von ihr gehaltenen Papiere ihren Anteil von zuletzt 20 Prozent auf 3,5 Prozent senken zu wollen.

Die Hypo Real Estate wird zu 100 Prozent von dem Finanzmarktstabilisierungsfonds gehalten, welcher von der Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH verwaltet wird. Die Platzierung erfolgte im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ausschließlich an institutionelle Anleger. Ein langfristig orientierter institutioneller deutscher Investor hat dabei der Mitteilung zufolge Aktien in Höhe von 4,5 Prozent des Grundkapitals der Deutsche Pfandbriefbank erworben.


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