Staatssekretär: Finanzministerium kein Treiber der Banken-Fusion

FRANKFURT (dpa-AFX) – Das Bundesfinanzministerium wehrt sich gegen den Eindruck, Deutsche Bank und Commerzbank in eine Fusion zwingen zu wollen. „Ein starker Bankensektor ist in unserem volkswirtschaftlichen Interesse. Dafür setzen wir uns ein. Das bedeutet nicht, dass wir Fusionen treiben“, sagte Finanz-Staatssekretär Jörg Kukies der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Der ehemalige Goldman-Sachs-Banker wurde in den vergangenen Wochen häufig als treibende Kraft hinter den Verhandlungen bezeichnet. „Diese Interpretation in der Öffentlichkeit ist schlichtweg falsch“, sagtet Kukies. „Es muss stets eine betriebswirtschaftliche Entscheidung sein. Über Fusionen entscheiden Vorstand und Aktionäre.“


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