Interessierten, denen bisher der richtige Zugang zur Branche gefehlt hat, empfehlen Siegel und Sandner übrigens das Liechtensteiner Blockchain-Gesetz, oder Satoshi Nakamotos Whitepaper, um in die Materie einzusteigen. Unternehmen mit Kompetenz in der Branche sind ihrer Ansicht nach PricewaterhouseCoopers, Accenture, oder die KI Group.

Bitcoin statt Blockchain und KI

Dr. Achim Illner äußerte in seinem Kapitalmarktausblick die „Extremmeinung“, dass die Blockchain, Extended Reality und Künstliche Intelligenz nur „Hypes“ seien – der wahre Wert liege bei Bitcoin beziehungsweise seinem Netzwerkcharakter. Der Bitcoin sei weiter volatil, würde sich aber von seinem Absturz erholen. Das Schlimmste haben die Anleger demnach überwunden. Der Bitcoin ist Illner zufolge zudem die härteste Währung, die es jemals gab, weil man ihn nicht nachdrucken kann. Zudem ist er im Gegensatz zu Gold nicht nur ein Wertspeicher, sondern kann auch einfach versendet und nicht konfisziert werden. Ein Nachteil des Bitcoin ist allerdings, dass einzelne „Insider“ seinen Kurs künstlich halten können, da der Markt noch so klein ist. Die Adaption der Kryptowährung verläuft in Zyklen und der Kurs wird immer wieder korrigieren. Trotzdem ist es wahrscheinlich, dass der Bitcoin-Kurs wieder steigt. Man muss ihn immer in einem globalen Zusammenhang sehen.

Andreas Fritsch von Xolaris definierte in seinem Vortrag die Anforderungen, die institutionelle Investoren an Anlagen in Kryptowährungen haben: Diversifizierung, Minimierung der Verlustrisikos, weniger Volatilität im Portfolio, Erhalt des investierten Kapitals und Erreichen eines Anlageergebnisses. Fritsch zufolge werden Kryptowährungen zwar als Zahlungsmittel akzeptiert, sind allerdings eher vergleichbar mit Rohstoffen.

Mehr internationale Kooperationen

Jan Brzezek ist Gründer und CEO der Crypto Fund AG in der Schweiz. In seiner Präsentation beschäftigte er sich mit der Frage, wie gut die Bedingungen sind, die das Land Kryptowährungen bietet. Ein großer Vorteil der Schweiz ist, dass sie keine neuen Gesetze erlassen müssen, weil die Schweizer Gesetze technologieneutral sein sollen. Zudem will der Bundesrat die Rahmenbedingungen für die Blockchain weiter verbessern.

Seite drei – Bitcoin-Mining ist nicht ökologisch



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