Tops und Flops am Anleihemarkt 2018

Theo Holland, Experte für Schwellenländeranleihen, und John McNeill, Head of Rates, von Kames Capital kommentieren Aussichten. Die Anleihenspezialisten sehen 2018 nicht auf dem ertragsstarken Niveau wie das vergangene Jahr. Sie haben allerdings eine Liste zu seinen Einschätzungen erstellt, die Ausblicke auf einzelne Länder und Regionen geben. Top und Flop im Überblick!

Tops:

  • In Asien Sri Lanka und die Mongolei:

 

Asien besticht durch einige ausgezeichnete Anlagechancen. Uns überzeugen Hochzinssegmente wie Sri Lanka und die Mongolei sowie ausgewählte High-Yield-Unternehmensanleihen in Indonesien und Indien.

  • In Europa die Türkei:

Insgesamt ist die Region teuer, aber die Türkei scheint nach einem kleinen Ausverkauf in der zweiten Hälfte des letzten Jahres derzeit etwas angemessener bewertet als die anderen europäischen Länder.

  • Der Nahe Osten:

Unseres Erachtens wird die Gefahr angesichts der politischen Lage und des ungebrochen großen Angebots überbewertet. Unter dem Strich werden in der Region Stabilität und Marktzugang hoch bewertet. Und wir erwarten, dass dies auch so bleibt. Besonders gut gefallen uns im Nahen Osten Staatsanleihen aus Bahrain, die Blue Chips unter Unternehmensanleihen aus den VAE und kurdische Ölwerte.“

  • In Afrika Nigeria, Äthiopien und Senegal

Angesichts des alles in allem weltweit günstigen Anlageklimas können afrikanische Anleihen nach unserer Einschätzung dieses Jahr erneut solide Renditen bescheren. Im Vergleich zu anderen Regionen dürfte das Angebot eher bescheiden und der Wertanstieg gleichzeitig beachtlich sein. Zu unseren Favoriten zählen Unternehmens- und Finanzanleihen in Nigeria sowie Staatsanleihen aus Äthiopien und Senegal.

  • In Asien Sri Lanka und die Mongolei:

Asien besticht durch einige ausgezeichnete Anlagechancen. Uns überzeugen Hochzinssegmente wie Sri Lanka und die Mongolei sowie ausgewählte High-Yield-Unternehmensanleihen in Indonesien und Indien.

  • In Europa die Türkei:

Insgesamt ist die Region teuer, aber die Türkei scheint nach einem kleinen Ausverkauf in der zweiten Hälfte des letzten Jahres derzeit etwas angemessener bewertet als die anderen europäischen Länder.

  • Der Nahe Osten:

Unseres Erachtens wird die Gefahr angesichts der politischen Lage und des ungebrochen großen Angebots überbewertet. Unter dem Strich werden in der Region Stabilität und Marktzugang hoch bewertet. Und wir erwarten, dass dies auch so bleibt. Besonders gut gefallen uns im Nahen Osten Staatsanleihen aus Bahrain, die Blue Chips unter Unternehmensanleihen aus den VAE und kurdische Ölwerte.

Flops:

  • Lateinamerika:

Zweitbeste Region nach Afrika war vergangenes Jahr Lateinamerika, wo wir 2018 jedoch etwas mehr auf der Hut sind. Die Reformen in Brasilien sind ins Stocken geraten. Außerdem stehen in dem Land genau wie in Mexiko dieses Jahr Präsidentschaftswahlen an, die möglicherweise ein definitiv nicht zentristischer Kandidat für sich entscheiden wird. Im Universum der Anleihen mit vergleichsweise hohem Beta präsentierten sich Argentinien und Ecuador in ausgezeichneter Verfassung mit einem nach wie vor reichen Angebot an Anleihen, das noch verdaut werden muss.

  • In Europa Russland:

Der zweite wichtige Markt in dieser Region neben der Türkei ist Russland. Das Land ist aktuell jedoch teuer, da eine Rückkehr in die Kategorie Investment Grade eingepreist wird.




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