Auf regionaler Ebene sind  Anleger in US-Aktien zu Jahresbeginn am optimistischsten gestimmt. Der Ausverkauf bei US-Aktien war am Ende des vergangenen Jahres genauso stark ausgeprägt wie auch in anderen Bereichen, und die Bewertungen scheinen auf Basis der Rentabilität wieder vielversprechend zu sein. Die kurzfristigen Trends beim Gewinnwachstum dürften sich als weitaus zuverlässiger erweisen als in anderen Regionen, da die US-Wirtschaft nach wie vor eine überdurchschnittliche Entwicklung durchläuft. Das diesjährige Ertragswachstum dürfte weitaus geringer ausfallen –nachdem die Gewinne im Jahr 2018 um fast 20 Prozent gestiegen sind. Sowohl Wachstums-als auch Value-Aktien bieten Vorteile. Defensive Aktien scheinen hingegen wieder zu hoch bewertet zu sein, nachdem sie sich im Zuge der jüngsten Korrektur überdurchschnittlich entwickelt hatten. Auch wenn die Bewertungen nicht so attraktiv sind wie vor der jüngsten Erholung, spricht das Risiko-Ertrags-Verhältnis immer noch für Aktien-Anlagen.

Risiken

Da die Gewinnmargen in den USA in den letzten Jahren auf Rekordstände geklettert sind, sollte man auf Anzeichen für eine Verschlechterung achten. Die potenziellen Probleme umfassen steigende Lohnkosten  und natürlich die Auswirkungen, die neue Zölle und Handelsbeschränkungen auf den stark globalisierten und rentablen Technologiesektor haben.

Das Thema „Handel und Zölle“ verdient nach wie vor besonderer Beachtung, da es ein anhaltendes Risiko für die Aktienmärkte darstellt. Die steigende Rentabilität im verarbeitenden Gewerbe, die in den letzten 20 Jahren verzeichnet und von Technologieunternehmen angeführt wurde, wirkte sich positiv auf die Gesamtgewinne am Markt aus. Die Anleger handeln richtig, wenn sie die Handelspolitik im Auge behalten, da diese nicht immer vorhersehbar ist.




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