Gut investiert in Logistikimmobilien

Die Nachfrage nach europäischen Logistikimmobilien ist ungebrochen. Immer größer sollen die Objekte sein und gleichzeitig so energieeffizient wie nie. Erfüllen die Objekte die hohen Ansprüche, können sie eine lohnende Investition darstellen.

Ob Deutschland oder die Niederlande, Polen oder Frankreich: Die Nachfrage nach europäischen Logistikimmobilien ist ungebrochen. Mit dem Bedarf steigt auch die Zahl der nachgefragten Quadratmeter. Vor nicht allzu langer Zeit waren 10.000 oder 20.000 Quadratmeter die Standardanforderung. Mittlerweile sind 40.000, 50.000 oder gar 100.000 Quadratmeter nicht mehr ungewöhnlich. Diesen Trend bestätigen auch aktuelle Zahlen von CBRE: In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 5,3 Millionen Quadratmeter umgesetzt. Das entspricht einem Plus von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Des Weiteren konnte über alle Märkte hinweg im Segment ab 50.000 Quadratmeter ein signifikanter Anstieg beobachtet werden: Insgesamt wurden in diesem Flächensegment rund 708.800 Quadratmeter umgesetzt, was einer Steigerung von etwa 207 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Lager- und Logistikinvestmentmarkt lag nach dem dritten Quartal 2018 laut CBRE bei 5,1 Milliarden Euro.

Den veränderten Anforderungen mit neuen Konzepten begegnen

Um dieser Nachfrage nach Logistikimmobilien gerecht zu werden, bedarf es neuer Konzepte, denn attraktive Flächen sind knapp. Gleichzeitig ist die Lage nach wie vor der Schlüssel für eine erfolgreiche Projektentwicklung. Eine Möglichkeit, die auch in Deutschland immer mehr Zuspruch findet, sind sogenannte Multi-Level-Immobilien. Diese können ganze Logistikzentren auf der Fläche eines Hochhauses beherbergen. Der Clou: Die Gebäude sind mehrgeschossig, jedes Stockwerk kann durch Außenrampen separat angefahren werden. Auf den jeweiligen Ebenen findet sich genug Platz, dass auch schwere Lkw rangieren können. In Asien gehören solche Immobilien schon lange zum Stadtbild. In Deutschland konnte im Jahr 2017 die erste Multi-Level-Immobilie an Amazon übergeben werden.

Aktuell wird etwa im Hafen von Paris ein Multi-Level-Objekt realisiert: Auf zwei Ebenen mit jeweils 30.000 Quadratmetern entsteht dort ein Logistikzentrum, um die letzte Meile per Schiff zu bedienen. An diesem Projekt zeigt sich beispielhaft der akute Bedarf nach innenstadtnahen Flächen: Das gesamte Objekt ist bereits vor seiner Fertigstellung vermietet.

Nachhaltige Entwicklungen

Neben der Lage ist vor allem die Qualität der Immobilien entscheidend. Eine effiziente und nachhaltige Planung und Bauweise sind wichtige Faktoren für die Steigerung des Gebäudewertes, wodurch unter anderem eine höhere Kaltmiete generiert werden kann –gleichzeitig sorgen sie für eine erfolgreiche Vermietung und somit für einen stabilen Cashflow. Durch eine effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen können beispielsweise die Betriebskosten deutlich gesenkt werden, was einen entscheidenden Faktor für Unternehmen darstellt.

Das wird unter anderem durch die ständige Weiterentwicklung von Objekten, Wegen und Technologien erreicht, die in die Entwicklung einfließen und dafür sorgen, dass die Produkte stetig verbessert werden. Das ist nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten ein wichtiger Faktor – sondern auch für die Reputation des Entwicklers, zeitgemäße Flächenlösungen bereitzustellen.

Seite zwei – Niederlande und Nordeuropa führend im Sektor




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