Die Vielseitigkeit der Cloud

Die Kombination von innovativer Technologie und Digitalisierung treibt die Energiewende an. Nina Lagron von La Française AM diskutiert die Auswirkungen für Unternehmen und die Anwendungsmöglichkeiten der Cloud-Technologie.

Der Energiesektor befindet sich in einem großen Wandel, der mit massiven Umbrüchen für die gesamte Energieschöpfungskette einhergeht. Vor allem die Bestrebungen nach einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft treiben diese Entwicklung. Auch der Wandel zu einem zunehmend sauberen, intelligenten, mobilen und verteilten Energie-System spielt eine große Rolle.

Lineare Wertschöpfungsketten unterstützen einen direkten Stromfluss von der zentralen Erzeugung zum Verbraucher. Sie weichen nachhaltigeren, hochgradig digitalisierten und dynamischen Energiesystemen. Das System wird den Zweiwege-Energiefluss fördern, bei dem Kundenwunsch (Wahlfreiheit), saubere Energie, Innovation und Agilität höchste Priorität haben. Zugleich werden die verschiedenen Energieanbieter stark miteinander vernetzt und integrativ (einschließlich Strom, flüssige und gasförmige Brennstoffe und Wärme).

Flexibler und günstiger für Verbraucher

Cloudbasierte Systeme erlauben es Energiemanagern mit erhöhter Flexibilität auf Informationen zuzugreifen. Durch die Nutzung eines cloudbasierten Systems gelangen Nutzer an Informationen vieler unterschiedlicher Datenerhebungssysteme, die sie mit einer einzigen Anwendung nutzen und verwerten können. Tatsächlich erleichtert ein solches System auch das Portfoliomanagement, da damit alle Positionen gleichzeitig betrachtet werden können. Wenn Energiemanager alle Informationen aus der Ferne abfragen können, wird die Vor-Ort-Wartung auf das absolut Notwendige reduziert sowie Zeit und Wartungskosten gespart.

Kostenreduzierung erweist sich als einer der größten Vorteile des cloudbasierten Energiemanagements, da Energieunternehmen die Kosten zur Entwicklung der lokalen Infrastruktur reduzieren können. Allerdings sind Innovationen in der Softwareentwicklung nötig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da solche Systeme generell als Service angeboten werden, muss sich der Nutzer nicht um die Pflege oder Updates der Datenbank und Infrastruktur kümmern, was Zeit und auch Geld spart, mit dem weitere Energie- und Kostenoptimierungen auf Grundlage der erhaltenen Daten ermöglicht werden.

Seite zwei – Energieeffizienz reduziert Kosten und Emmissionen



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