Fünf Trends prägen Proptechs

Peyvand Jafari, Plutos Group

Lange Zeit galt die Immobilienwirtschaft als besonders konservativ, vielleicht sogar als ein wenig angestaubt. Doch dank der vitalen Proptech-Szene, also den Start-ups mit Immobilienschwerpunkt, befindet sich das Image der Branche im Wandel. Die „jungen Wilden“ lassen vielfach von sich hören; einige von ihnen haben das Zeug, die Immobilienbranche mit ihren Ansätzen vielleicht nicht komplett auf den Kopf zu stellen, aber dennoch maßgeblich zu prägen.

Die Anzahl der Proptechs selbst ist leicht rückläufig: Zählte die Internet-Plattform Proptech im September 2018 genau 300 deutsche Proptechs, waren es im April 2019 noch 289. Dafür gibt es zwei Gründe: Einerseits konsolidiert sich die Szene – und andererseits können sich nicht alle Anbieter mit ihrer Idee durchsetzen. Deshalb stellt sich aktuell die Frage, wie sich die Proptech-Szene weiterentwickelt, und mit ihr die neu gewonnenen Marktdynamiken und die digitale Transformation der Immobilienbranche. Was müssen Proptechs leisten, um auf lange Sicht konkurrenzfähig zu bleiben? Die folgenden fünf Trends spielen bei der Beantwortung dieser Fragen eine zentrale Rolle.

Matchmaking optimieren

Der Start-up- und Gründer-Boom der vergangenen Jahre hatte zunächst dafür gesorgt, dass es immer mehr Proptechs gab. Gleichzeitig wurde es schwieriger, in der Fülle der Proptechs den idealen Kooperationspartner zu finden; zumal die Anbieter mit immer spezielleren Angeboten punkten wollen. Um dieses Problem zu lösen, nehmen die Kanäle und Formate, mit denen etablierte Investoren und junge Wachstumsunternehmen zueinanderfinden können, stetig zu. Das Angebot ist vielfältig und reicht dabei von der Messe bis zum Proptech-Speeddating. Ziel ist, das Matchmaking zu vereinfachen.

Innovationsdruck steigt

Innovation und Digitalisierung gehen auch in der Immobilienbranche Hand in Hand. Deshalb arbeiten inzwischen selbst die etablierten Unternehmen innerhalb der Branche mit Hochdruck an der eigenen digitalen Transformation. Für Proptechs ergeben sich dadurch aber ausdrücklich nicht nur Chancen, sondern zugleich Schwierigkeiten. Folgende Problemstellungen lassen sich dabei erkennen: Oftmals lassen sich Lösungen nur schwer patentieren oder anderweitig rechtlich schützen. Daher ist es für die großen Unternehmen möglich, viele Anwendungen einfach zu übernehmen.

Seite zwei – Kooperationne, Intelligent Money, Brand-Awareness




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