Warum die Treffen der G20 folgenreich sein könnten

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die Anfang nächster Woche und im November stattfindenden Treffen der G20-Mitglieder, bei denen auch Kryptowährungen auf der Agenda stehen.

Anfang kommender Woche werden insbesondere traditionelle Finanzplayer im Mittelpunkt der Gespräche des G20-Treffens in Argentinien stehen. Vertreter aus Japan möchten aber auch das Thema Kryptowährungen adressieren und aufzuzeigen, wie sich die Verwendung von Kryptowährungen für Geldwäsche eindämmen lassen könnte.

Das Land der aufgehenden Sonne Japan ist aktuell führend, wenn es um die Nutzung und Regulierung von Kryptowährungen geht. Erst Ende März 2017 hat die Regierung Japans den Bitcoin-Handel offiziell legalisiert. Bei anderen Teilnehmern des Treffens dürfte der Beitrag des Landes demnach ein entsprechend hohes Gewicht haben.

Noch intensivere Gespräche über den Themenbereich werden für das G20-Treffen im November erwartet. Dass einer der größten Kritikpunkte von Krypto-Skeptikern – die mangelnde staatliche Regulierung – jetzt adressiert wird, dürfte Krypto-Anlegern Klarheit verschaffen. Dies könnte ein positives Signal sein, insbesondere nachdem der Bitcoin-Preis seit Erreichen seines Allzeithochs um mehr als 50 Prozent eingebrochen ist.




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