Corona-Krise fördert Digitalisierung bei Baufi-Beratung

André Lichner, Geschäftsführer der Prohyp

Die Prohyp GmbH bewertet die aktuelle Situation am Baufinanzierungsmarkt trotz der Corona-Krise insgesamt als positiv. „Nach wie vor ist die Aktivität bei gestarteten Vorgängen sehr hoch, gemeinsam mit unseren Prohyp-Partnern tragen wir weiterhin viel Volumen zu den Banken“, sagt André Lichner, Geschäftsführer Prohyp GmbH. „Fakt ist aber auch, dass die Effekte bei der Baufinanzierung nachlaufend sind. Wie sich die Nachfrage nach Baufinanzierungen und der entsprechenden Beratung entwickeln wird, hängt auch davon ab, wie lange die Wirtschaft brauchen wird, um den Stand vor Corona wieder zu erreichen.“

Finanzierungsvermittler, Kunden und Kreditgeber profitierten laut Lichner in der aktuellen Krise davon, dass die Baufinanzierung inzwischen überwiegend digital ablaufe. Einer der Taktgeber sei dabei die Prohyp GmbH. André Lichner erklärt: „Von der ersten Kontaktaufnahme über die Beratung und die Einreichung bis zur Genehmigung können die Prohyp-Partner den Baufinanzierungsprozess fast komplett digital beziehungsweise per Telefon und Videoformat steuern.“ Prohyp biete dafür seinen Vermittlungspartnern diverse Tools an, so zum Beispiel einen Unterlagenmanager, bei dem der Kunde seine Unterlagen selber hochladen kann und die in einem nächsten Schritt automatisch sortiert werden: „Dadurch ist die Akte deutlich schneller für die digitale Einreichung aufbereitet.“

Digitalisierungsschub für die Branche

Ein weiterer Vorteil sei, dass die digitale Einreichung mittlerweile bei fast allen der mehr als 400 Kreditgeber möglich sei, auf die Prohyp-Partner mithilfe der Baufinanzierungsplattform eHyp zurückgreifen können. Die Banken selbst hätten zudem auf vielfältige Weise auf die Krise reagiert: So sei bei vielen Kreditgebern inzwischen eine Innenbesichtigung nicht mehr zwingend vor Genehmigung der Finanzierung erforderlich, sondern könne im Nachhinein erfolgen. Auch die Vertragsunterzeichnung vor Ort in der Filiale sei meistens nicht mehr notwendig. Der Kunde könne sich stattdessen über das Post-Ident-Verfahren oder per Video legitimieren und erhalte den Vertrag per Post nach Hause. Dieser Trend dürfte trotz der sich abzeichnenden Lockerung der Kontaktbeschränkungen anhalten, so Lichner.

Technische Lösungen machen es unkompliziert

„Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in der Branche noch einmal vorangetrieben. Technische Lösungen tragen dazu bei, dass der Baufinanzierungsprozess auch bei veränderten Rahmenbedingungen unkompliziert abgebildet werden kann“, sagt André Lichner. Gleichzeitig hätte sich der hohe Stellenwert der Beratung einmal mehr gezeigt: „Die meisten Immobilieninteressenten wünschen sich ausdrücklich die Begleitung durch einen unabhängigen Experten – und zwar gerade dann, wenn sich die Gegebenheiten unter Umständen kurzfristig ändern“, sagt Lichner.




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