Drei Gründe für japanische Aktien

Shigeru Aoyagi, Chief Portfolio Manager bei Nikko Asset Management

Warren Buffett hat sich vor kurzem milliardenschwer in Japan engagiert. Für viele ist das Grund genug, sich mit der Börse in Tokio zu beschäftigen. Die Bewertungen sind dort seit längerem niedrig, wenn man sie mit Europa oder den USA vergleicht. Shigeru Aoyagi, Chief Portfolio Manager bei Nikko Asset Management, nennt drei weitere Gründe, die für japanische Aktien sprechen.

Corporate Governance: Mehr Unternehmen fokussieren auf ihre Wertschöpfung und auf den effizienten Einsatz des Kapitals. Die Folge sind steigende Renditen für die Anteilseigner. Und immer weniger Firmen sperren sich mit Abwehrmaßnahmen gegen mögliche Übernahmen.

Neue Technologien: Viele japanische Unternehmen bieten gewinnträchtige Lösungen in Bereichen wie 5G, Internet der Dinge, umweltfreundliche Materialien und Mobilitätsdienstleistungen sowie Energie aus Wasserstoff – wichtige Bausteine für die Infrastruktur der Zukunft. Schon heute steigt die Nachfrage von Herstellern im Bereich 5G und Mobiltelefonie. Danke dieser transformativen technologischen Plattformen dürfte dies so bleiben.

Asien ist Teil der japanischen Binnennachfrage: Japan ist zunehmend verflochten mit dem Rest Asiens, der am schnellsten wachsenden Region der Welt. Trotzdem stehen die Value-Chancen am japanischen Aktienmarkt bisher nur selten im Fokus.




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