Mögliche Bankenfusion: Union fordert Scholz zu Zurückhaltung auf

BERLIN (dpa-AFX) – Der Unions-Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vor einer politischen Einflussnahme bei den Gesprächen von Deutsche Bank und Commerzbank über eine mögliche Fusion gewarnt. „Ich fordere Finanzminister Scholz zur Zurückhaltung auf“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Eine Fusion der beiden Banken muss nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien Sinn ergeben. Das müssen die Banken selbst für sich entscheiden.“

Der Staat dürfe sich nicht einmischen, sagte Rehberg. „Der Steuerzahler darf keinesfalls in Mithaftung gezogen werden. Der Anteil des Bundes an der Commerzbank legitimiert alleine keine Fusion.“

Der Bund hält gut 15 Prozent an der Commerzbank. Deutsche Bank und Commerzbank nehmen Gespräche über eine mögliche Fusion auf, wie die beiden Institute am Sonntag in Frankfurt mitteilten.


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